Euregio-Seminarreihe Frühjahr/Sommer 2017:
Die Reformation in der Bodenseeregion

Euregio – Seminarreihe

Die Euregio-Seminare sind gemeinsame Angebote der Volkshochschulen Bodenseekreis, Bregenz, Friedrichshafen, Kempten, Konstanz-Singen, Kreuzlingen, Leutkirch, Lindau, Oberallgäu, Pfullendorf, Radolfzell, Ravensburg, Rorschach, Wangen, Weingarten, Bildungshaus Stein Egerta/FL und Südtirol. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Gelegenheit, den gemeinsamen Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erleben und dabei gutnachbarschaftliche Kontakte in einer internationalen Gruppe zu erleben.

Das gemeinsame Thema für das neue Semester lautet:
Die Reformation in der Bodenseeregion:

vhs Landkreis Konstanz e.V.

Titel Wer reformiert hier wen? Zum Lutherjahr 2017
Referenten Prof. Dr. Christina Aus der Au, Theologin, Philosophin, Meinhard Schmidt-Degenhard, ARD-Fernsehmoderator
Termin Dienstag, 17.01.17, 19.30 -21.00 Uhr
Ort vhs Konstanz, Katzgasse 7, 78462 Konstanz
Kosten 6,00 € Schüler/-innen und Studierende mit Ausweis und mit vhs-Vortragskarte frei Anmeldung Anmeldung unter +49 7531 59810 oder www.vhs-landkreis-konstanz.de
Kirchentagspräsidentin des Evangelischen Kirchtags im Lutherjahr 2017 ist die Schweizer Theologin Christina Aus der Au, gebürtig aus dem Thurgau. Im Gespräch mit Meinhard Schmidt- Degenhard weitet sie an diesem Abend den Blick über Luther und den deutschen Protestantismus hinaus, denn in theologischer, kultureller, historischer und politischer Hinsicht ist die Reformation eine vielfältige Angelegenheit. Die Theologin und Geschäftsführerin des Zentrums für Kirchenentwicklung an der Universität Zürich schätzt es, Dinge zusammen zu denken und im größeren Kontext zu reflektieren. Was meint Reformation heute? Wen gilt es zu reformieren - und was können wir dabei vielleicht von Luther, Zwingli und Calvin lernen?

vhs Kreuzlingen
Die Reformation am Untersee und im Thurgau

Referent/in Dr. Andreas Gäumann, Pfarrer in Steckborn Termin Mittwoch, 08.03.2017, 19.30 Uhr Ort Torggel Rosenegg, Bärenstrasse 6, 8280 CH-Kreuzlingen
Die christliche Kirche um 1500 war geprägt von Missständen, welche die Amtskirche nicht beheben wollte. Luther, Zwingli und andere Theologen wollten die Kirche deshalb erneuern und sie zu ihren Wurzeln zurückführen. Das Resultat war jedoch die Spaltung des westlichen Christentums. Vor 500 Jahren schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Türen der Schlosskirche Wittenberg an. Der Vortrag wird sich indessen vor allem auf die Reformation am Untersee, im Thurgau und in Konstanz konzentrieren und von vielen merkwürdigen Begebenheiten erzählen.  

Veranstalter vhs Landkreis Konstanz e.V
Dr. Ellen Ueberschär im Gespräch mit Meinhard Schmidt-Degenhard:
CHRISTENTUM – Zwischen Fundamentalismus, Reformation und Aufklärung’

Referenten Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages, Meinhard Schmidt-Degenhard, ARD-Fernsehmoderator
Termin Donnerstag, 09.03.2017, 19.30 – 21.00 Uhr
Ort vhs Konstanz, Katzgasse 7, 78462 Konstanz
Kosten 7,00 € Schüler/-innen und Studierende mit Ausweis und mit vhs-Vortragskarte frei Anmeldung Anmeldung unter +49 7531 59810 oder www.vhs-landkreis-konstanz.de Text Du kannst die Welt nicht verstehen ohne die Religionen! Wir erfahren tagtäglich aus den Zeitungen, in der Tagesschau oder im Internet, dass es immer wieder auch und gerade die Religionen sind, die diesen Planeten durcheinanderwirbeln. An diesem Abend ist die prominente protestantische Theologin Dr. Ellen Ueberschär zu Gast, Generalsekretärin des Evangelischen Kirchentages. Im Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ stellt sie sich den kritischen Fragen des Moderators und des Publikums: Was kennzeichnet das Christentum, unsere westliche ‚Leit-Religion’? Wie gelingt im Christentum die Spannung zwischen Fundamentalismus, Reformation und Aufklärung?


VHS Ravensburg
Zeiten des Aufruhrs- die Reformation in Ravensburg und der nahen Schweiz

Referenten Jörg Seyfried, evangelischer Pfarrer Prof. Dr. Andreas Schmauder, Direktor Museum Humpis-Quartier
Termin Freitag, 10.03.2017 10:30 – 12:00 Uhr: Einführungsvortrag, Jörg Seyfried
Ort: Wirtschaftsmuseum Ravensburg, Marktstraße 22, 88212 Ravensburg 12:00 – 14:00 Uhr Mittagspause zur freien Verfügung (zahlreiche Restaurants direkt umliegend) 14:00 – 16:00 Uhr Führung durch die Ausstellung „Reformation in Ravensburg“ im Museum Humpis-Quartier mit anschließender Stadtführung zu den Schauplätzen der Reformation in Ravensburg mit Museumsdirektor Professor Dr. Andreas Schmauder
Ort Museum Humpis-Quartier, Marktstraße , 88212 Ravensburg
Kosten 26,00 € (inkl. Eintritt und Führungen), keine Ermäßigung
Kursnummer L020100 Anmeldung VHS Ravensburg e.V. +49 (0) 751 – 3 61 99-11, 16, www.vhs-rv.de Anmeldefrist: 06.03.2017,
 Mindestteilnehmerzahl: 15 Personen
Mit ungeheurer Kraft und Leidenschaft vertritt Martin Luther, Rebell und Reformator, seine theologischen und kirchenpolitischen Thesen. In der nahen Schweiz bringen die Reformatoren Calvin und Zwingli die teils unterschiedlichen reformatorischen Gedanken über die Landesgrenzen hinaus voran. Ein Tag im Zeichen der Reformation in der heutigen „Euregio“ – mit Informationen über die geschichtliche Entwicklung und die Inhalte der reformatorischen Richtungen und Ausstellungs- und Stadtführung zur Wirkungsgeschichte und Schauplätzen der Reformation in Ravensburg.

Erwachsenenbildung Stein Egerta
Historische Fotografie in Liechtenstein

Referent/in Markus Schürpf, Fotohistoriker
Termin Freitag, 07.04.2017, 20 Uhr
Ort: Seminarzentrum Stein Egerta, Schaan Kosten 20,00 CHF
Kursnummer 109 Anmeldung: Erwachsenenbildung Stein Egerta, Postfach 38, LI-9494 Schaan, Telefon +423 237 10 74, info@steinegerta.li Text Laut Verfassung ist die römisch-katholische Kirche in Liechtenstein Landeskirche. Die Geschichte von eigenständigen evangelischen Kirchen in Liechtenstein beginnt erst 1954 mit der Gründung der Evangelisch-lutherischen Kirche von Pfarrer Felix Troll. Zum Euregio-Thema „Reformation“ ist kein Kurs geplant. Interessant ist der Vortrag über die Arbeit des katholischen Pfarrers von Triesen hin, der zwischen 1922 bis 1933 die Menschen im Alltag bei den kirchlichen Festen, in Not und Krankheit fotografiert hat.

vhs Leutkirch e.V.
Kurzvortrag und Führung: Wie die Reformation nach Leutkirch kam

Referent/in Rolf Waldvogel
Termin Freitag, 05.05.2017, 17.00-19.00 Uhr
Ort Leutkirch, Ev. Pfarrhaus, Poststraße 16, Martin-Luther-Saal
Kosten 10,00 €
Anmeldung VHS Leutkirch, Marktstraße 32, 88299 Leutkirch, Tel.: 07561/87188, www.vhs-leutkirch.de
Auch in Oberschwaben war nach 1520 der Boden für das Lutherische Gedankengut bereitet. Dass sich Leutkirch der Reformation erst 1546, also im Todesjahr Luthers, öffnete, hatte spezielle Gründe. Vor allem ein Mann wusste den Einzug der neuen Lehre lange Zeit zu behindern: Dr. Johann Fabri, Leutkircher von Geburt und aufgestiegen bis zum Bischof von Wien, führte den Kampf gegen das Luthertum auch aus der Ferne. Erst nach seinem Tod wurde 1546 auf Druck der mächtigen Weberzunft die Reformation eingeführt und Leutkirch damit zu einer evangelischen Freien Reichsstadt. Weil Karl V. allerdings 1548 die Rückkehr zu den alten Verhältnissen anordnete, mussten die Evangelischen in Leutkirch die ihnen anfänglich zugefallene St. Martinskirche wieder räumen und mit der kleinen Spitalkirche vorlieb nehmen. 1613/15 konnte die Kommune dann endlich ein neues Gotteshaus bauen, die erste rein evangelische Stadtkirche in ganz Oberschwaben. In einem kurzen Impulsreferat soll diese Thematik angerissen werden. Ein Rundgang durch Leutkirch auf evangelischen Spuren schließt sich an, der in der Dreifaltigkeitskirche endet.

VHS Wangen im Allgäu
Heilloser Streit oder bunte Vielfalt? Die Reformation und ihre Spuren in Europa

Referenten Dr. Thomas Söding (05.05.2016) Dr. Albert de Lange (06.05.2016)
Termin Freitag, 05.05.2016, 19 Uhr Samstag, 06.05.2016, 10 Uhr
Ort Evangelisches Gemeindezentrum Wangen Wittwais, Siebenbürgenstr. 40, 88239 Wangen im Allgäu
Kosten Eintritt frei Anmeldung Anmeldung nicht erforderlich
Im Rahmen des Europatages 2017 veranstalten die Stadt Wangen, die römisch-katholische Kirchengemeinden und die evangelische Kirchengemeinde in Kooperation mit der VHS Wangen zwei Vorträge: Am Freitag, den 5. Mai 19 Uhr spricht Herr Prof. Dr. Thomas Söding von der katholischen Universität Bochum. Er ist Mitglied im Deutschen Ökumenischen Studienausschuss der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und in der Internationalen Lutherisch/römisch-katholischen Kommission für die Einheit. Am Samstag, den 6.Mai, 10 bis 12 Uhr spricht Dr. Albert de Lange, Kirchenhistoriker aus Karlsruhe, über die Waldenser, die reformierte Kirchen und andere religiöse Minderheiten in Europa. Im Anschluss an den Vortrag am Samstag lädt das Europateam zum Weißwurstfrühstück ein.


vhs Kempten
Plötzlich fremd miteinander: Die Wege der Reformation in Kempten

Referent/in Birgit Kata
Termin Freitag, 05.05.2017, 19:30 Uhr
Ort Altstadthaus, Schützenstr. 2, Kempten
Kosten Eintritt frei Anmeldung
Keine Anmeldung erforderlich
Der politische Gegensatz zwischen Fürstabtei und Bürgerstadt erfährt durch die konfessionelle Trennung eine zusätzliche Ausprägung. Die Evangelische Kirche in Kempten nimmt ihren eigenen Weg zwischen Zwingli und Luther, Politik und Religion.

VHS Lindau
Unterwegs durch die Reformationsstadt Lindau – eine Führung entlang des Reformationspfads anlässlich des Lutherjahrs 2017

Referenten Führung durch Mitarbeiter/-in des Kulturamtes
Termin Samstag, 20.05.2017, 14.30 – 15.45 Uhr
Ort Treffpunkt Altes Rathaus, Bismarckplatz 4, Lindau
Kosten 7,00 €
Kursnummer E001
Wenige Gesichter sind derzeit präsenter als dasjenige Martin Luthers, der 1517 mit seinem legendären Thesenanschlag an der Schlosskirche zu Wittenberg eine beispiellose kirchliche und geistige Erneuerungsbewegung in Gang setzte. Ihre sozialen und politischen Auswirkungen waren enorm und sind bis heute spürbar. 500 Jahre später erinnern Städte bundesweit an die Anfänge der Reformation, die nicht nur das Land, sondern die Welt nachhaltig verändert hat. Auch Lindau hat seine eigene Reformationsgeschichten zu erzählen: Die ehemalige Reichsstadt zählte zu den ersten "Protestanten". Sie schloss sich - anders als alle ihre Nachbarn - dem neuen Glauben an und wurde damit auch in konfessioneller Hinsicht zur Insel. Im Luther-Jahr 2017 begibt sich die Stadt im öffentlichen Raum auf die Spuren der Lindauer Reformation und ihrer Akteure. Entlang eines Geschichtspfades tauchen Bürger und Besucher in eine zentrale Epoche der Lindauer Vergangenheit ein: Sie gelangen an Orte des Geschehens und werden auf dem Weg durch die Stadt immer wieder mit Ereignissen der Reformationszeit konfrontiert, mit starken Thesen und Persönlichkeiten.

VHS Weingarten
Der neue Glaube trifft auf das altehrwürdige Kloster

Referent Rainer Michael Hepp
Termin Samstag, 08.07.2017, 09:00 - 16:00 Uhr
Ort Weingarten, VHS-Geschäftsstelle, Heinrich-Schatz-Str. 16, Raum 2
Kosten 13,50 € (keine Ermäßigung)
Kursnummer K1010-011
Die Ausbreitung reformatorischen Gedankenguts macht im frühen 16.Jahrhundert auch vor dem überwiegend katholisch geprägten Oberschwaben nicht halt. Wie überall geraten Mönche zunehmend in die Kritik, das streng an mittelalterlichen Formen orientierte Klosterleben scheint durch die neue Lehre Luthers in Gefahr. Wie begegnen die Benediktiner auf dem Martinsberg in Weingarten in einem der größten und bedeutendsten Klöster des süddeutschen Raums dieser Entwicklung und inwiefern prägt die von Rom aus einsetzende Gegenreformation unseren Raum? Spannende Fragen, die es im Rahmen einer Führung zu beantworten gilt. Dabei wird natürlich auch das Zusammenspiel verschiedener Künste betrachtet, das der Barockepoche ein Gesamtbild von eindrücklicher Harmonie und Strahlkraft verleiht.
 
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