Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung (ausgefallen)


Private Vorsorge ist nicht nur "in" - sie ist auch notwendig, soweit es die Regelung sämtlicher vermögensrechtlicher Dinge angeht. Das richtige Instrument dafür ist die sogenannte Vorsorgevollmacht. Eine richtig formulierte Vorsorgevollmacht verhindert die Einmischung des Staates in persönliche Angelegenheiten und vermeidet eine richterlich angeordnete Betreuung. Parallel dient die Patientenverfügung dem Ziel, dem Wunsch einer Vielzahl von Menschen nachzukommen, die sich mit der Frage eines menschenwürdigen Sterbens beschäftigen. Der Bundesgerichtshof hat den notwendigen Inhalt einer Patientenverfügung durch eine Entscheidung vom 06.07.2016 konkretisiert und neu geregelt, sodass es erforderlich ist, bislang errichtete Patientenverfügungen auf deren Wirksamkeit zu überprüfen. Nach der vorgenannten Entscheidung des Bundesgerichtshofs können ältere Patientenverfügungen unter Umständen zu unbestimmt sein und damit keine Wirkung entfalten.


* kostenfreier Rücktritt bis eine Woche vor Kursbeginn

Peter Slieper, Rechtsanwalt und Notar a.D., Fachanwalt für Erbrecht und Familienrecht
CB103021OW*
9,00
(gültig ab 9 Teilnehmenden)